PLATZ GEMACHT – Vergissmeinnicht.Witten

Erinnerungsorte in unserer Stadt

Erinnerungsorte sind oft Geschichts-schwer. Wie aber sehen Jugendliche diese Orte? Schülerinnen und Schüler eines Geschichtskurses der Hardenstein-Gesamtschule haben sich diese Frage gestellt und ihre eigenen Ideen und Perspektiven zusammengetragen. Das Stadtarchiv Witten hat sie dabei unterstützt. Seit heute, 17. Juni, läuft im Archivcontainer auf dem Saalbau-Vorplatz eine Ausstellung, die einen ersten Einblick in die Ergebnisse der Jugendlichen liefert. 

Die Schülerinnen und Schüler der Hardenstein-Gesamtschule präsentieren im Pop-up-Container des Stadtarchivs auf dem Saalbau-Vorplatz ihre persönlichen Einschätzungen zu Erinnerungsorten in Witten. Gezeigt werden so nicht nur Orte, Personen, Ereignisse oder Handlungen, die in Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus stehen, sondern auch die Beziehung heutiger Jugendlicher zu diesem Geschehen. Die Präsentation wurde von den Lernenden anhand unterschiedlicher Quellen unter fachlicher Begleitung des Stadtarchivs erarbeitet.

Im kommenden Schuljahr, also ab Herbst 2021, sollen diese Informationen auch auf der Internetseite vergissmeinnichtwitten.hardenstein.eu veröffentlicht werden. Die Schüler:innen möchten dazu beitragen, die Geschichte besonderer Orte und Personen sichtbarer zu machen. Mit der Schau PLATZ GEMACHT – Vergissmeinnicht.Witten geben die Jugendlichen einen ersten Einblick in ihre Arbeit.

Dies ist die zweite Ausstellung aus der Reihe PLATZ GEMACHT. Sie kann ab dem 17. Juni montags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr im Pop-up-Container des Stadtarchivs besucht werden.


Der Pop-up-Container ist montags bis donnerstags von 10-16 Uhr geöffnet, Sonderterminen sind nach Vereinbarung möglich. Terminanfragen bitte per E-Mail an: stadtarchiv@stadt-witten.de. Der Eintritt ist natürlich frei.





Foto: Dana Schmidt