TWO IN ONE: VIDEOPREMIERE & BUCHVORSTELLUNG

Endlich ist es so weit: Die beiden Integrationsagenturen der Caritas und des DRK feiern mit einer gemeinsamen Buchvorstellung ein Jubiläum. Gleichzeitig präsentieren Stadtarchiv und DRK das Video „Platz gemacht – Gib Hatespeech keine Chance“. In beiden Kooperationsprojekten spielen gesellschaftliche Teilhabe und die Forderung nach einem friedlichen und respektvollen Miteinander eine zentrale Rolle.

 

PLATZ GEMACHT – GIB HATESPEECH KEINE CHANCE!  - DIE VIDEO-PREMIERE

Konfrontation mit den Schattenseiten der digitalen Welt

 

In den sozialen Medien gehören Hass, Beleidigungen und Bedrohungen erschreckend oft zum Alltag. Im Pop-Up-Container des Stadtarchivs auf dem Platz vor dem Saalbau wurden vom 11. bis 29. August 2021 menschenverachtende Kommentare aus dem „World Wide Web“, so genannte Hatespeech-Kommentare, sichtbar und hörbar gemacht. Teil der Ausstellung waren Interviews, die die Studentinnen Michelle Müller und Lea Schwensow im Rahmen eines Praktikums beim DRK Witten mit Expertinnen und Betroffenen führten. Welche Reaktionen lösten solche Hass-Kommentare bei den Besucher:innen der Ausstellung aus? Die Wirkung wurden im Archivcontainer filmisch begleitet und in einem Video dokumentiert. Etwa 300 Interessierte und 50 Interviewteilnehmer:innen verhandelten das Thema miteinander. So entstand eine Videodokumentation von etwa 35 Minuten, die wir am 5. Mai 2022 in der Werk°Stadt Witten, Mannesmannstraße 6, ab 17 Uhr vorstellen werden. Zu dieser Premiere laden wir Sie/Euch recht herzlich ein. Wir freuen uns auf ein persönliches Wiedersehen.

 

Das Projektteam, DRK Witten und Stadtarchiv Witten, sowie alle Beteiligten distanzieren sich ausdrücklich von den Inhalten der Hass-Kommentare und lehnen jegliche Form der Menschenverachtung in der analogen und digitalen Welt ab. Gleichzeitig dankt das Team dem Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuz für die finanzielle Förderung des mehrmonatigen Projekts.

 

Buchprojekt: „LEBENSBILDER. ANGEKOMMEN – Viele Lebenswege führen nach Witten“

 

Aus Anlass des 15-jährigen Jubiläums der Integrationsagenturen NRW stellen Caritas und DRK in Zusammenarbeit mit der Wittener Journalistin Barbara Zabka das Buchprojekt „Lebensbilder. Angekommen – Viele Lebenswege führen nach Witten“ vor.

Menschen aus mehr als 130 Nationen leben in Witten, der größten Stadt des Ennepe-Ruhr-Kreises. Viele von ihnen haben eine Fluchtbiografie und jede Lebensgeschichte ist anders, selten gradlinig. Was haben Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und in Witten ein neues Zuhause gefunden haben, auf der Flucht erlebt? Worauf blicken sie im Moment des Ankommens zurück? Fragen über Fragen. Zwölf Familien aus unterschiedlichen Ländern haben ihre Geschichte mit ihren Ängsten, Hoffnungen, Verzweiflung, aber auch Zuversicht erzählt. Die unterschiedlichen Lebenswege der Frauen, Männer und Kinder wurden in Fotografien und Texten dokumentiert. Grundlage für dieses gelungene Projekt war vor allem das Vertrauen der Gesprächspartner:innen, bei denen wir uns herzlich bedanken.

 

Gefördert wurde „Lebensbilder. Angekommen – Viele Lebenswege führen nach Witten“ durch das Landesprogramm KOMM-AN NRW.

 

Veranstalter: Stadtarchiv Witten in Kooperation mit den Integrationsagenturen NRW der Caritas Witten und des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Witten

Einlass: 16:30 Uhr, Beginn: 17:00

Veranstaltungsort: Werk°Stadt Witten, Mannesmannstraße 6, 58455 Witten

Eintritt frei

Foto: Dana Schmidt