Bildnachweis: J. Fruck

Kulturgut zurück im Stadtarchiv - LISE 2021 geschafft!

Auch in diesem Jahr konnte das Stadtarchiv dank der maßgeblichen Unterstützung des LWL-Archivamts für Westfalen seine Projektteilnahme an der Landesinitiative Substanzerhalt (LISE) erfolgreich abschließen. „Das im Frühjahr zur Entsäuerung verschickte Archivgut ist zurück in unseren Magazinräumen und steht wieder für eine zukünftige Nutzung bereit,“ meldet Dr. Martina Kliner-Fruck, Leiterin des Stadtarchivs Witten.

Mit dem Projekt zur Bestandserhaltung hatte das Land NRW 2006 gestartet, um präventiv den drohenden Papierzerfall von Archivalien zu verlangsamen und die Originale nachhaltig für Nutzungen und spätere Digitalisierungsverfahren zu stärken. Das Stadtarchiv Witten konnte aufgrund der Projektteilnahme Urkundenbücher mit Geburts- und Sterbeeinträgen der Jahre 1910 und 1940 und bedeutsame standesamtliche Namensregister von 1907 bis 1910 in der Blockentsäuerung fit machen lassen. Auch Verwaltungsunterlagen aus dem Archivbestand „Bommern“, die Informationen zur Lebensmittelversorgung im Ersten Weltkrieg, zur französischen Besatzungszeit, zu Grundstücksangelegenheiten, Feuerwehr und Sparkasse für Forschung und Rechtsfragen liefern, waren vorübergehend außer Haus. „Ab dem 3. Januar 2022 sind nach Terminvereinbarung auch diese Archivmaterialien wieder einsehbar,“ freut sich Ana Muro, Diplomarchivarin im Stadtarchiv und verantwortlich für die erneut erfolgreiche Projektteilnahme.

Dank für Förderung und auf ein Neues

Das Kulturforum Witten und die Stadt Witten danken auch in diesem Jahr dem Land NRW und dem LISE-Team sehr für die finanzielle Förderung der Maßnahme zum Bestandserhalt und für die fachliche Koordination. Das Team des Stadtarchivs freut sich darüber hinaus über den jüngsten Förderbescheid und damit auf die Projektteilnahme im Jahr 2022.