Foto: Körber-Stiftung / ullstein bild

Anders sein

Wittener Stadtarchiv ruft junge Spurensucher zur Teilnahme am bundesweiten Geschichtswettbewerb auf

Das Stadtarchiv ruft Wittener Kinder und Jugendliche zur Teilnahme am diesjährigen Geschichtswettbewerb „Anders sein. Außenseiter in der Geschichte“  auf und bietet ihnen fachliche Unterstützung an.


Den Geschichtswettbewerb gibt es schon seit 1973. Er wird getragen vom Bundespräsidenten und der Körber-Stiftung. „Das Stadtarchiv wirbt seit vielen Jahren für die Teilnahme und bietet seine Quellen, fachliche Begleitung und funktionierende Netzwerke für historische Fragestellungen an“, so die Leiterin des Stadtarchivs Dr. Martina Kliner-Fruck.


Teilnehmen können sowohl einzelne Spurensucher als auch Gruppen oder sogar ganze Klassen. Sie müssen nur nach dem 1. September 1993 geboren sein. Die jungen Forscher haben jetzt noch etwa sechs Monate Zeit, um vor Ort etwas über den Umgang mit Außenseitern und Angehörigen von Minderheiten in der Geschichte herauszufinden. Dabei werden sie auch die Zeitgebundenheit von Wertmaßstäben erkennen. Auf diese Weise wird das Verständnis für unterschiedliche Lebensentwürfe und das Zusammenleben in Verschiedenheit gefördert.


Einreichen kann man schriftliche Arbeiten, Filme, Theaterstücke, Internetseiten, Stadtrundgänge und einiges mehr. Der Wettbewerbsbeitrag sollte einen Bezug zur Geschichte des Ortes, der Region oder auch der eigenen Familie haben. Für Interessierte besteht nach telefonischer Vereinbarung  die Möglichkeit, sich am 30. September (Dienstag) von 10 bis 17 Uhr über die Archivbestände zu informieren und vom Stadtarchivteam beraten zulassen. Das könnte sich lohnen: Im vergangenen  Jahr durften sich drei Schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe des Ruhr-Gymnasiums mit ihrem Gruppenbeitrag über einen Landessieg freuen.

 

Weitere Informationen zum Geschichtswettbewerb findet man hier.

Pressemitteilung der Körberstiftung