Stolz präsentierten die jugendlichen Forscher eines Geschichtswettbewerb 2011 im Stadtarchiv ihre Beiträge: (v.l.) Marie Schöneweiß, Leon Kohlstadt und Martin Jens.  (Archivfoto: Jörg Fruck)

Jugendgeschichtspreis des Jüdischen Museums Westfalen

Stadtarchiv wünscht sich eine rege Teilnahme aus Witten

Für den diesjährigen Jugendgeschichtspreis ermutigt das Stadtarchiv alle Wittener Schülerinnen und Schüler, Fach-, Jahres- und Projektarbeiten zur deutsch-jüdischen Geschichte, lokalen jüdischen Geschichte und zu Themen aus der Zeit des Nationalsozialismus bis zum 31. Juli 2013 beim Jüdischen Museum in Dorsten einzureichen.

Im letzten und im laufenden Schuljahr betreute das Stadtarchiv in Kooperation mit allen Gymnasien und Gesamtschulen Facharbeiten zu Themen wie: Judenverfolgung in Witten in der NS-Zeit, die Wittener Synagogengemeinde während des 2. Weltkriegs, Zwangsarbeit in der Wittener Kriegswirtschaft, das KZ Außenlager Buchenwald in Witten-Annen, Erziehung im Nationalsozialismus am Beispiel der Volksschule, die „Kinderlandverschickung“, Lebensläufe Wittener Jüdinnen und Juden usw. „Die Ergebnisse der Arbeiten der jungen Forscherinnen und Forscher waren größtenteils überdurchschnittlich gut. Daher wünscht sich das Archivteam eine Präsenz von Wettbewerbsbeiträgen aus Witten“, so Dr. Martina Kliner-Fruck, Leiterin des Stadtarchivs.

Der Wettbewerb: Einsendeschluss am 31. Juli

Seit 2009 hat das Jüdische Museum Westfalen viermal den Wettbewerb für junge Menschen ausgeschrieben. „Wir wollen damit zur intensiven Beschäftigung mit originellen Themenstellungen der jüngeren Geschichte und zu aktiven erinnerungskulturellen Beiträgen ermutigen. Es besteht auch die Möglichkeit der Vergabe von Sonderpreisen für Gemeinschaftsarbeiten“, erklärt Thomas Ridder vom Jüdischen Museum.

Eine Jury, bestehend aus Geschichtslehrern und Historikern, wird die Arbeiten eingehend prüfen und die drei besten zur Prämierung vorschlagen. Als Preise werden Bücher zur jüdischen Geschichte und Kultur und ein Büchergutschein vergeben. Daneben erhalten die Preisträger eine zweijährige Schnuppermitgliedschaft im Museumsverein.

Die Wettbewerbsbeiträge sollten bitte mit einem kurzen Anschreiben versehen werden, das den Verfasser der Arbeit mit Namen, Adresse, Emailadresse und Schulanschrift sowie Alter und Jahrgangsstufe nennt. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2013. Die Jury wird die Ergebnisse des Wettbewerbs am 4. Dezember um 18 Uhr in einer Feierstunde im Museum vorstellen und die Preise überreichen.

Kontakt für Nachfragen und Auskünfte

Interessierte wenden sich für Nachfragen und Auskünfte an Thomas Ridder M.A. (02362-951431 oder ridder@jmw-dorsten.de) bzw. senden ihre Beiträge an folgende Anschrift: Jüdisches Museum Westfalen, Thomas Ridder, Postfach 100622, 46256 Dorsten. Die Arbeiten können auch in Dateiform eingesandt werden.


Quelle: Presseinformation der Stadt Witten vom 07.06.2013 (mkf)