Staatliches Sinfonieorchester Litauen

Leitung: Gintaras Rinkevičius
Solisten: Janina Ruh, Violoncello Noé Inui, Violine


Jean Sibelius: Finlandia op. 26 Nr. 7
Johannes Brahms: Konzert für Violine,
Violoncello und Orchester a-Moll, op. 102 (Doppelkonzert)
Peter I. Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5 e-Moll, op.64

 

Das Staatliche Sinfonieorchester Litauen ist zurzeit das berühmteste Orchester Litauens. Es wurde von dem Dirigenten Gintaras Rinkevičius gegründet, der 1988 eine Gruppe junger Musiker zusammenführte. Schon Ende Januar 1989 wurde das erste gemeinsame Konzert gegeben. Für sein Engagement und die künstlerische Qualität wurde das Orchester mit dem Titel „Staatliches Sinfonieorchester Litauen“ geehrt. Zahlreiche Tourneen wie z.B. nach Frankreich, Italien, Deutschland, Spanien, England und Taiwan machten das Sinfonieorchester auch außerhalb Litauens bekannt. Regelmäßig ist das Ensemble auf verschiedenen Festivals u.a. in Spanien, Portugal, Deutschland und in der Schweiz zu Gast. Eine Reihe von CD- Aufnahmen belegen die Vielseitigkeit und die Qualität der Musiker.

 

Gintaras Rinkevičius studierte an den Musikhochschulen in St. Petersburg und Moskau und konnte schon frühzeitig durch seine Wettbewerbserfolge auf sich aufmerksam machen. 1988 gründete er das Staatliche Sinfonieorchester Litauen, dessen künstlerischer Leiter und Chefdirigent er bis heute ist. Weiterhin hat er leitende Funktionen an den Opernhäusern in Malmö (2002- 2005) und in Riga. Als Gastdirigent arbeitete Rinkevičius u.a. mit den Berliner Symphonikern, der Staatskapelle Weimar, den St. Petersburger Philharmonikern und dem Russischen Staatsorchester zusammen. 2009 erhielt er das Großkreuz des Ordens um die Verdienste für sein Heimatland.

 

Janina Ruh (geb. 1989) spielt seit ihrem achten Lebensjahr Cello. Mit zwölf Jahren begann sie ein Jungstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich bei Prof. Susanne Basler und wechselte dann im Oktober 2005 als Jungstudentin zu Prof. Gotthard Popp an die Robert-Schumann- Hochschule in Düsseldorf. Im Sommersemester 2008 begann Janina ein Diplomstudium im Fach Violoncello bei Prof. David Geringas an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin (dort auch Kammermusik bei Prof. Eberhard Feltz) und wechselte nach dem Ausscheiden von Prof. D. Geringas zu Prof. Wolfgang E. Schmidt an die Universität der Künste (UdK) Berlin. Im Sommersemester 2013 legte sie erfolgreich die Diplomprüfung für Violoncello ab und setzt ihre Studien im Masterstudiengang bei W. E. Schmidt weiter fort. Seit 2004 spielt Janina Ruh ein Instrument des Deutschen Musikinstrumentenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben, derzeit als Preisträgerin seit 2010 ein Cello von Guiseppe Guarneri, Cremona 1713, eine treuhänderische Eingabe aus Familienbesitz.

 

Noé Inui wurde 1985 in Brüssel geboren und durch sein griechisch-japanisches Elternhaus früh an die Musik herangeführt. Er studierte an den Konservatorien von Brüssel, Paris, Karlsruhe und Düsseldorf; zu seinen Mentoren zählen Ulf Hölscher, Rosa Fain, Klaus Reinhardt und Helga Thoene. Noé Inui hat bei vielen nationalen und internationalen Wettbewerben Preise gewonnen. So erhielt er beim Sibelius- Wettbewerb 2005 den Preis „Junges Talent“. Zudem ist er Preisträger der internationalen Geigenwettbewerbe Lipizer und Curci (Italien). 2008 war Noé Inui Preisträger der European YCA Auditions in Leipzig und nahm an der Endrunde der Young Concert Artists International Auditions in New York teil, bei der er den ersten Preis der S&R Foundation gewann. 2010 gab er dann im Rahmen der Young Concerts Artists Series sein Debüt in New York und in Washington D.C.. Noé Inui tritt regelmäßig als Solist mit internationalen Orchestern auf. Er spielt derzeit auf einer Tomaso Balestrieri von 1764 (Mantua).

Termin

Mittwoch, 11.11.2015, 19:30 Uhr

Eintrittskarten und Vorverkauf

Eintritt: ab 24,50 € + Geb.
VVK: Saalbaukasse und Online-Ticket-Shop sowie an allen bekannten CTS-VVK-Stellen

Veranstaltungsort

Saalbau Witten
Bergerstraße 25
58452 Witten

Veranstalter

Kulturforum Witten

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