Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg

Spielen Werke von Beethoven und Mendelssohn-Bartholdy

Leitung: Juri Gilbo

Solistin: Veronique de Raedemaeker, Violine

Ludwig van Beethoven: Violinkonzert D-Dur op. 61

Felix Mendelssohn-Bartholdy: Sinfonie Nr. 4 A-Dur op 90 „Italienische“

Die Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg wurde 1990 von Absolventen des renommierten und traditionsreichen St. Petersburger Staatskonservatoriums gegründet.

Das Orchester ist zweifelsfrei einer der bedeutendsten musikalischen Botschafter seines Landes. Es demonstriert eindrucksvoll die unerschöpfliche Vielfalt an musikalischen Talenten sowie den hohen Ausbildungsstandard seines Heimatlandes. Sein außergewöhnlich breitgefächertes Repertoire, das vom Barock bis zur Moderne sowie von Kammermusik bis zu großen Sinfonik reicht, hat es zu einem der gefragtesten Klangkörper Europas gemacht.

Aufgrund der vielbeachteten Virtuosität und kultivierten Klangkultur gastiert das Orchester regelmäßig mit Solisten von Weltrang in den wichtigsten europäis­chen Konzerthäusern und bei zahlreichen renommierten internationalen Festivals, wie Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Istanbul Music Festival, George Enescu Festival Bukarest und Al Bustan Festival Beirut. Mit ihrer hochprofessionellen Arbeit und unverwechselbarem künstlerischen Profil ist die Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg nicht mehr aus dem europäischen Kulturleben wegzudenken. Gastspielhöhepunkte der laufenden Saison sind u.a. Konzerte in den Philharmonien in Berlin, Köln, Essen und München, im Leipziger Gewandhaus, im Dresdner Kulturpalast, in der Alten Oper Frankfurt, im Kopenhagener Tivoli, in der Tonhalle Zürich, im Pariser Théâtre des Champs Elysées, im Konzerthaus Wien, im Budapester Béla Bartók National Hall, im Bukarester Athenäum, sowie gleich drei Auftritte in der Elbphilharmonie. Die Tourneen führten das Orchester auch in das außereuropäische Ausland, u.a. nach Libanon, Chile, Uruguay, Argentinien, Südafrika, Dubai und in die Türkei. 

Juri Gilbo
Mit Juri Gilbo, der seit nunmehr 20 Jahren Künstlerischer Leiter und Chefdirigent der Russischen Kammerphilharmonie ist, trat eine charismatische Musikerpersönlichkeit an die Spitze des Klangkörpers. Es ist ihm gelungen, dem Orchester neue Maßstäbe zu setzen, zu einem internationalen Spitzenorchester zu formen und einen unverwechselbaren Klang zu verleihen.

Der in St. Petersburg geborene Musiker zählt heute zu den aufregendsten Talenten der neuen Dirigentengeneration und ist stark geprägt von den Musiktraditionen seiner Heimat. Schon als Kind besuchte er stets die Opernaufführungen im Mariinsky Theater sowie die Konzerte in der Philharmonie seiner Heimatstadt mit legendären Solisten und Dirigenten wie Vladimir Horowitz, Marta Argerich, Leonard Bernstein, Kurt Masur, Gidon Kremer, Igor Oistrach, Mariss Jansons, Emil Gilels und Swjatoslaw Richter.

Bereits mit vier Jahren erhielt er seinen ersten Musikunterricht und widmete sich zunächst der Geige und der Bratsche. Weitere Studien führten ihn an das traditionsreiche St. Petersburger Staatskonservatorium und an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main in die Bratschenklasse von Tabea Zimmermann. Zugleich machte er seine Dirigentenausbildung bei Luigi Sagrestano.

Juri Gilbo arbeitet mit Weltklasse-Solisten zusammen und gastiert regelmäßig in den wichtigsten europäis­chen Konzerthäusern und bei zahlreichen renommierten internationalen Festivals. Gastdirigate führen ihn zu verschiedenen Orchestern nach Deutschland, Russland, Polen, Spanien, Israel, Lateinamerika und China sowie in die Schweiz und in die Türkei.

Die intensive Konzerttätigkeit des Künstlers wird durch die Studioproduktionen ergänzt. Seine CD mit Werken von Carl Maria von Weber, die bei SONY MUSIC erschienen ist, wurde mit dem begehrten „Editor’s Choice“ des renommierten Britischen Magazins „Gramophone“ ausgezeichnet.

Veronique de Raedemaeker

Die CD „Malinconia“ von Veronique de Raedemaeker wurde für ihren klanglichen Tiefgang und ihre instinktiv schöne Phrasierung gepriesene und 2020 vom flämischen Klassik-Radio mit dem Label „Choice of Klara“ ausgezeichnet. „Malinconia“ wurde in Zusammenarbeit mit dem Pianisten George Tyriard interpretiert und mit der Förderung Young Belgian Talent realisiert. „Malinconia“ präsentiert eine Kombination ausdrucksstarker Werke russischer und belgischer Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts.

Veronique (geb. 1996, Belgien) begann ihr Studium der Violine bei Francis Reusens an der Akademie für Musik, Wort und Tanz in Lier, Belgien. Im Jahr 2016 schloss sie ihr Studium am Königlichen Konservatorium in Antwerpen mit dem Bachelor-Abschluss in Musik bei Alissa Margulis ab und erhielt 2018 ihren Master-Abschluss in Violine Solo an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln bei Barnabás Kelemen. Veronique hatte auch die Gelegenheit, von anderen renommierten Musikern wie Ivry Gitlis, Julia Fisher, Philippe Graffin und Pavel Vernikov zu lernen. Zurzeit befindet sie sich im Abschlussjahr des Masterstudiengang „Interpretation Neuer Musik“ an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Fasziniert von Neuer Musik hatte sie die Gelegenheit, mit Helmut Lachenmann, Un-suk Chin, Adriana Hölszky und Heinz Holliger zu arbeiten. Zusammen mit Anton Gerzenberg war sie Mitbegründerin des ÉRMA-Ensembles, das sich auf zeitgenössische Musik spezialisiert hat. Darüber hinaus arbeitete sie mit dem ‚Spectra Ensemble‘ aus Gent und dem ‚Notabu Ensemble‘ aus Düsseldorf zusammen. Sie trat in mehreren Radiosendungen des Deutschlandfunks auf. Veronique spielt regelmäßig Kompositionen von Ruben De Gheselle, die auf ihren Vorschlag hin entstanden sind: ‚Finite Infinity‘, ‚Changing Mechanics‘ und ‚Wildlands‘. 2020 wurde Veronique de Raedemaeker für die Lucerne Festival Academy 2021 angenommen und freut sich bereits auf die Zusammenarbeit mit anderen renommierten Komponisten unserer Zeit wie Wolfgang Rihm. Als leidenschaftliche Kammermusikerin spielt Veronique auf Festivals und Konzertreihen wie ‚Arte Amanti‘, ‚Musica et Poetica‘, ‚Budapest Festival Academy‘, ‚Montepulciano‘ und ‚Young Masters Amuz & De Bijloke‘. Sie nimmt an Projekten der österreichischen Haydn-Philharmonie unter der Leitung von Nicolas Altstaedt und Enrico Onofri sowie an Le Concert Olympique unter der Leitung von Jan Caeyers teil. Mit Roel Dieltiens, Michaël Mannes und dem Orchester La Passione spielte Veronique als Solist das Tripelkonzert von L. v. Beethoven und interpretierte das Violinkonzert von L. v. Beethoven mit dem ungarischen Sinfonieorchester von Gödöllö.

Sie gewann Preise bei mehreren nationalen und internationalen Violin- und Kammermusikwettbewerben, u.a. beim Young Belgian Talent (Brüssel, 2015), beim Internationalen Anton Rubinstein Wettbewerb (Düsseldorf, 2013 - 2015), beim Concours Breughel (Brüssel, 2008 - 2012 - 2014), beim interner Kammermusik Wettbewerb HfMT Köln (2018 - 2019), beim internationalen Wettbewerb für Violine der Kulturstiftung Hohenlohe (Kloster Schöntal, 2015) und beim Vieuxtemps Concours (Verviers, 2017). Seit 2017 spielt sie auf einer Geige von Stefan-Peter Greiner (Bonn 2005). Die Geige ist eine freundliche Leihgabe von Yehudi Menuhin Live Music Now Köln e.V.

Veronique de Raedemaeker nimmt an Konzerten in sozialen Einrichtungen teil, die von Live Music Now organisiert werden. Seit 2020 ist Veronique



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