RUSSISCHE KAMMERPHILHARMONIE ST.PETERSBURG

Copyright: Marceau Lefevre

Leitung: Juri Gilbo ● Solist: Marceau Lefèvre, Fagott

Ludwig van Beethoven: Ouvertüre „Egmont“, op. 84 ● Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Fagott und Orchester B-Dur KV 191 ● Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 4 in A-Dur op. 90, „Italienische“

Die Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg wurde 1990 von Absolventen des renommierten und traditionsreichen St. Petersburger Staatskonservatoriums gegründet.

Das Orchester ist zweifelsfrei einer der bedeutendsten musikalischen Botschafter seines Landes. Es demonstriert eindrucksvoll die unerschöpfliche Vielfalt an musikalischen Talenten sowie den hohen Ausbildungsstandard seines Heimatlandes. Sein außergewöhnlich breitgefächertes Repertoire, das vom Barock bis zur Moderne sowie von Kammermusik bis zur großen Sinfonik reicht, hat es zu einem der gefragtesten Klangkörper Europas gemacht.

Aufgrund der vielbeachteten Virtuosität und kultivierten Klangkultur gastiert das Orchester regelmäßig mit Solisten von Weltrang in den wichtigsten europäis­chen Konzerthäusern und bei zahlreichen renommierten internationalen Festivals, wie Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Istanbul Music Festival, George Enescu Festival Bukarest und Al Bustan Festival Beirut. Mit ihrer hochprofessionellen Arbeit und unverwechselbarem künstlerischen Profil ist die Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg nicht mehr aus dem europäischen Kulturleben wegzudenken. Gastspielhöhepunkte der laufenden Saison sind u.a. Konzerte in den Philharmonien in Berlin, Köln, Essen und München, im Leipziger Gewandhaus, im Dresdner Kulturpalast, in der Alten Oper Frankfurt, im Kopenhagener Tivoli, in der Tonhalle Zürich, im Pariser Théâtre des Champs Elysées, im Konzerthaus Wien, im Budapester Béla Bartók National Hall, im Bukarester Athenäum, sowie gleich drei Auftritte in der Elbphilharmonie. Die Tourneen führten das Orchester auch in das außereuropäische Ausland, u.a. in den Libanon, nach Chile, Uruguay, Argentinien, Südafrika, Dubai und in die Türkei. 

Seit seiner Gründung ist das Orchester Anziehungspunkt für internationale Solisten. Die legendären Mstislav Rostropovich, Mikis Theodorakis, Igor Oistrach, Mischa Maisky, Nigel Kennedy, Sir James Galway, Edita Gruberova, Dmitri Hvorostovsky, Vadim Repin, Fazill Say, Lilya Zilberstein, Giora Feidman, Sergei Nakariakov, Gabor Boldoczki, Martin Stadtfeld, Nikolai Tokarev und David Garrett gehörten zu den gefeierten Künstlern, die mit dem Orchester auftraten.

Die intensive europaweite Konzerttätigkeit der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg wird durch die Studioproduktionen ergänzt. Die CD des Orchesters mit Werken von Carl Maria von Weber, die bei SONY MUSIC erschienen ist, wurde mit dem begehrten „Editor’s Choice“ der renommierten britischen Grammophone-Magazine ausgezeichnet.      

Juri Gilbo

Mit Juri Gilbo, der seit nunmehr 20 Jahren Künstlerischer Leiter und Chefdirigent der Russischen Kammerphilharmonie ist, trat eine charismatische Musikerpersönlichkeit an die Spitze des Klangkörpers. Es ist ihm gelungen, dem Orchester neue Maßstäbe zu setzen, zu einem internationalen Spitzenorchester zu formen und einen unverwechselbaren Klang zu verleihen.

Der in St. Petersburg geborene Musiker zählt heute zu den aufregendsten Talenten der neuen Dirigentengeneration und ist stark geprägt von den Musiktraditionen seiner Heimat. Schon als Kind besuchte er stets die Opernaufführungen im Mariinsky Theater sowie die Konzerte in der Philharmonie seiner Heimatstadt mit legendären Solisten und Dirigenten wie Vladimir Horowitz, Marta Argerich, Leonard Bernstein, Kurt Masur, Gidon Kremer, Igor Oistrach, Mariss Jansons, Emil Gilels und Swjatoslaw Richter.

Bereits mit vier Jahren erhielt er seinen ersten Musikunterricht und widmete sich zunächst der Geige und der Bratsche. Weitere Studien führten ihn an das traditionsreiche St. Petersburger Staatskonservatorium und an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main in die Bratschenklasse von Tabea Zimmermann. Zugleich machte er seine Dirigentenausbildung bei Luigi Sagrestano.

Juri Gilbo arbeitet mit Weltklasse-Solisten zusammen und gastiert regelmäßig in den wichtigsten europäis­chen Konzerthäusern und bei zahlreichen renommierten internationalen Festivals. Gastdirigate führen ihn zu verschiedenen Orchestern nach Deutschland, Russland, Polen, Spanien, Israel, Lateinamerika und China sowie in die Schweiz und in die Türkei.

Marceau Lefèvre

Geboren 1993 in Avignon/Frankreich, bekam Marceau Lefèvre im Alter von zwölf Jahren seinen ersten Fagott-Unterricht am « Conservatoire régional d’Avignon ».

Im Anschluss studierte er am  «Conservatoire national supérieur de musique de Paris » bei Laurent Lefèvre und Fany Maselli. Er ist Preisträger vieler nationaler und internationaler Wettbewerbe - 2011 gewann er den  1. Preis beim nationalen Wettbewerb für Fagott in Roubaix, 2012 den 1. Preis beim Internationalen Leopold Bellan Wettbewerb in Paris, 2015 den Wiener Klassik Preis von Baden/Österreich, 2015 den Sonderpreis für die beste Interpretation zeitgenössischer Musik beim Internationalen Aeolus Bläserwettbewerb in Düsseldorf, 2018 einen Ehrenpreis beim Fernand Gillet Fox Internationale Wettbewerb im Granada und der Preis der Gewinner Fagott Fach und 2. Preis beim  Internationalen Aeolus Bläserwettbewerb in Düsseldorf. 2014 gewann Marceau Lefèvre den 1. Preis beim Internationalen Holzbläserwettbewerb „hülsta woodwinds“. Mit diesem Preis erhielt er die  Produktion seiner ersten CD «Arundo » mit der Pianistin Kimiko Imani und dem Oboist Emilien Lefèvre beim Label «CCClassicclips». Diese CD ist überwiegend der französischen Musik gewidmet und wurde von der Kritik sehr positiv beurteilt.

Als Solist konzertierte Marceau Lefèvre  mit Orchestern, wie Düsseldorfer Symphoniker, Rheinische Philharmonie Koblenz, Orchester der Akademie der Berliner Philharmoniker, Bayer Philharmonikern, Kölner Kammerorchester, North Tcheck Orchester Teplice u.a.  Er trat in der  Berliner Philharmonie, der Kölner Philharmonie, der Tonhalle Düsseldorf und im Schloss Esterhazy auf und war bei wichtigen Festivals zu Gast -  beim « Folle Journée » in Tokyo, « Les Moments Musicaux » in La Baule, « Tons voisins » in Albi, «Festival de Pâques” in Deauville oder «Chapeau Klassik » in Münster. Er wirkte auch  mehrfach bei  Kammermusikkonzerten des Scharoun Ensembles Berlin mit.  Außerdem ist Marceau Lefèvre ein begeisterter Orchestermusiker und spielte als Solofagottist mit dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, Rotterdam Philharmonic, Korean Broadcast  Symphony Seoul, City of Birmingham Symphony Orchestra, Konzerthaus Orchester Berlin, Staatsorchester Hamburg, Gustav Mahler Jugendorchester, Schleswig Holstein Festival Orchester und  dem Verbier Festival Orchester. 

Von 2015 bis 2017 war Marceau Lefèvre Stipendiat der Berliner Philharmoniker mit denen er als Mitglied der Herbert von Karajan Akademie regelmäßig konzertierte. Auch studierte er bei Stefan Schweigert, Solo Fagottist der Berliner Philharmoniker. Seit September 2017 ist er Solo-Fagottist bei Brussels Philharmonic und ist ebenfalls Mitglied des Verbier Festival Kammerorchesters.

Termine

  • 18.04.21 19:30 Uhr
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