Ausgezeichnet! Wittener Musikschülerin wird Bundespreisträgerin bei „Jugend musiziert“

Im „normalen“ Alltag ist Martha Findeisen Schülerin der 7. Klasse der Rudolf-Steiner-Schule an der Billerbeckstraße. Im musikalischen Leben hat die 13-Jährige gerade eine ganz besondere Auszeichnung erhalten.

Im „normalen“ Alltag ist Martha Findeisen Schülerin der 7. Klasse der Rudolf-Steiner-Schule an der Billerbeckstraße. Im musikalischen Leben hat die 13-Jährige gerade eine ganz besondere Auszeichnung erhalten: Beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ (3. Juni 2022 in Oldenburg) hat sie den hervorragenden zweiten Platz in der Kategorie Klavier-Kammermusik im Klavierquintett belegt.

Die städtische Musikschule, deren Schülerin Martha ist, gratuliert voller Stolz! Denn: „Einen Bundeswettbewerb zu erreichen, ist nicht einfach“, erläutert Musikschulleiter Michael Eckelt. Er weiß: „Das perfekte Zusammenspiel der jungen Musiker*innen wird im Bundeswettbewerb von der Jury, die zusammengesetzt ist aus Professoren und namhaften Musikern, ganz genau unter die Lupe genommen.“

Musik im Ensemble braucht viele gute Vorzeichen

Das Klavierquintett – bestehend aus zwei Violinen, einem Cello, einer Bratsche und Klavier – hatte sich über den Regional- und Landeswettbewerb für den Bundeswettbewerb qualifizieren können. Der fantastische zweite Platz belegt nicht nur das große Können der Wittenerin Martha. Die Platzierung zeigt auch, wie gut die Wittener Musikschule im Ruhrgebiet vernetzt ist. Denn die anderen Ensemble-Mitglieder sind aus Hattingen (Franka Wielath), Selm (Sophie Volkmer), Oberhausen (Isabelle Weinsheimer) und Dortmund (Jia Gao).

Und nicht zuletzt ist der Erfolg auch Musikschullehrerin Almut Lucia Stümke zu verdanken: Sie fördert immer wieder musikalisches Talent zu ausgezeichneten Leistungen – zuletzt im vergangenen Jahr mit ihrem Violin-Schüler David Sogoan, der mit Duo-Partnerin Sophie Berns (Klavier) beim Bundeswettbewerb erfolgreich war.