Foto: Julia Unkel, Witten

 

Witten hat viel zu bieten. Neben der tollen Landschaft mit Ruhr und Muttental sowie den zahlreichen historischen Gebäuden und Denkmälern ist auch die Kunst- und Kulturszene groß und vielfältig. Von Theater, über Musik und Literatur bis hin zu bildender Kunst ist alles in unserer Stadt vertreten, ob in der freien Szene oder als institutionelle Einrichtung.

 

In Zusammenarbeit mit der Sparkasse Witten, dem Förderverein Märkisches Museum Witten e.V. und dem Kunstverein Witten e.V. startet das Märkische Museum Witten im Jahr 2020 ein ganz besonders Projekt. Jedes Jahr verschenkt die Sparkasse Witten an ihre Kundinnen und Kunden einen Kalender, der Ansichten der Stadt Witten und ihrer Umgebung zeigt. Ob besondere Landschaften, architektonische Highlights oder Wetterphänomene über der Ruhr – der Sparkassen-Kalender widmet sich dem vielfältige Leben und den Besonderheiten Wittens.

 

Mit dem diesjährigen Kalender stellt Ihnen die Sparkasse Witten eine der wichtigen Kulturinstitutionen

vor: das Märkische Museum Witten. Die Anfänge des Museums gehen zurück auf den 1886 gegründeten „Verein für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark zu Witten“. Dieser begann mit dem Aufbau einer Sammlung heimatgeschichtlicher Objekte, in denen sich die unterschiedlichsten Interessen des Wittener Bürgertums spiegelten. Zwischen 1909 und 1911 wurde für die Sammlung ein Museumsbau errichtet, dessen Anlage dem einer dreischiffigen Kirche nachempfunden ist. 1944 wurde das Gebäude durch einen Bombenangriff teilweise zerstört und konnte 1952 wiedereröffnet werden. Im Jahr 1988 wurde ein Erweiterungsbau eingeweiht, der neben dem Foyer auch Räume für Wechselausstellungen beinhaltet. Seit Juni 2016 beherbergt das Haus an der Husemannstraße 12 ebenfalls die Bibliothek Witten. Hierfür wurde ein weiterer Anbau errichtet, der das Konzept der großzügigen und offenen Räume des Museums aufgreift. Die Räume von Museum und Bibliothek mit dem gemeinsamen Foyer, dem Lesecafé und der Terrasse laden die Besucher zum Durchstreifen und Verweilen ein.

 

Inszeniert und fotografiert hat dieses Jahr die Wittener Fotografin Julia Unkel. Ihre Bilder zeigen die Gemälde, Grafiken und Skulpturen nicht losgelöst, sondern immer in Verbindung mit der Architektur der Museumsräume und den Besuchern. Sie geben die Vielfältigkeit und die Besonderheiten des Wittener Museums wieder. Entstanden sind spannungsreiche Konstellationen zwischen den Kunstwerken, den Räumen und den sich darin bewegenden Menschen, die sich freundlicherweise für die Fotoaufnahmen zur Verfügung gestellt haben. Wittener Bürgerinnen und Bürger haben auch kurze Texte verfasst, die Ihnen Erläuterungen zu den dargestellten Kunstwerken bieten.

 

Das Museum stellt jeden Monat das jeweilige Kunstwerk aus und auf der Internetseite finden Sie weitere Informationen zu den Werken sowie den Künstlerinnen und Künstlern.

 

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