boesner art award 2014

Sonja Alhäuser - Anne Amelang - Kristina Berning - Luka Fineisen - Andreas Fischer - Daiga Grantina - Vera Lossau - Jochen Mühlenbrink - Marten Schech - Dirk Stewen

 

Zum zweiten Mal vergibt boesner 2014 den boesner art award und würdigt damit herausragende Leistungen der zeitgenössischen bildenden Kunst.

Die ersten drei Preise vergibt die Jury an Dirk Stewen (1. Platz), Andreas Fischer (2. Platz) und Sonja Alhäuser (3. Platz).

 

Der Hamburger Künstler Dirk Stewen präsentiert in seinen Arbeiten „Berührungspunkte der Fotografie mit ihren ‚Vorfahren‘, dem Zeichnerischen und Malerischen“. Dirk Stewen schöpft dazu aus einem Fundus an Materialien, der seit mehr als einer Dekade stetig wächst: Er verwendet verschiedenste Papiere, Tinten und Farben und ausschließlich eigene Fotografien. Dabei verbindet er Zufallsmomente mit kalkulierter Präzision und stellt trotz widersprüchlichster Materialien eine besondere Balance her.

 

Der zweite Preis des boesner art award 2014 wird Andreas Fischer für seine kinetischen Objekte verliehen. Die unerwartet lebendigen Maschinen aus Alltagsgegenständen und technischen Fundstücken werfen Fragen auf, wenden sich direkt an den Betrachter, scheinen gefangen in steter Wiederholung und weisen doch weit darüber hinaus: Unterlegt mit Soundcollagen, Gesang und Kommentaren erzählen sie „innere Geschichten“ über menschliche Zustände und existenzielle Fragen des Daseins.

 

Sonja Alhäuser ist die dritte Preisträgerin des boesner art award 2014. Ihre Werke oszillieren zwischen Installation, Performance und Skulptur und machen vielfältige Materialien zum Teil auch sinnlich erfahrbar. Dazu kombiniert Sonja Alhäuser klassische Techniken mit innovativen Materialien, vorzugsweise Lebensmitteln: Ihre gekühlten Skulpturen aus Butter oder Margarine lassen Arbeitsprozesse bei unterschiedlichen Temperaturen erahnen, ein mit Pigmenten und Duftölen gestaltetes Seifenfresko lässt den Betrachter selbst zum Akteur werden.