35 Jahre Wittener Künstlerbund e.V.

 

35 Jahre Wittener Künstlerbund e.V.

 

15. Februar - 19. April 2020

 

 

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:

Anne Bahrinipour (1953-2019) · Ralf Gregor · Klaus Fröhlich · Petra Füth ·

Bernd Gichtbrock · Ronald Hirsch · Rolf Hopf · Peter Kosch · Hanne Leese ·

Lutz Quambusch · Beate Sombetzki · Martin Sprave · Dieter Ullrich

 

 

 

Der Wittener Künstlerbund e.V. und das Märkische Museum Witten präsentieren die Jubiläumsausstellung zum 35-jährigen Bestehen mit besonderen Werken der letzten fünf Jahre. Der Künstlerbund hat sich innerhalb dieser großen Zeitspanne zu einem festen und wichtigen Bestandteil des Wittener Kulturlebens entwickelt und führt seit Gründung im Jahre 1985 umfangreiche Jahres-, Gruppen– und Einzelausstellungen durch. Er pflegt Kontakt zu und regen Austausch mit Künstler*innen und Künstlern in den Wittener Partnerstädten und den Künstlerbünden der Region. Beispielhaft sind hier die Kooperation mit der Partnerstadt Beauvais (FR) oder das gemeinsame Projekt mit dem Herner Künstlerbund in 2019.

 

Aktuell besteht der Künstlerbund aus elf aktiven Mitgliedern.

Mit dem Tod von Anne Bahrinipour im letzten Jahr haben wir den Verlust eines hoch geschätzten Mitglieds zu beklagen, deren künstlerische Arbeit in der 35. Jahresausstellung miteinbezogen wird.

 

Die in der aktuellen Schau ausgestellten Kunstwerke zeigen die unterschiedlichen künstlerischen Äußerungen und Erzählungen, die einander gegenüber gestellt werden. Martin Sprave wartet, als einziger Bildhauer der Gruppe, mit neuen, humorvollen und nachdenklich stimmenden Skulpturen auf.

Klaus Fröhlich, Rolf Hopf und Ronald Hirsch äußern sich malend und zeichnerisch durch reine Abstraktion. Im Aufgreifen des Informel findet hier eine Bezugnahme der konstruktiven und konkreten künstlerischen Äußerungen statt.

Ralf Gregor, Hanne Leese, Lutz Quambusch und Beate Sombetzki erzählen mit Hilfe von Farbstiften, Tusche und Acryl Geschichten. Hanne Leese schildert in ihren figurativen Werken kraftvoll eindeutige Situationen und Aktivitäten, während Beate Sombetzki eine atmosphärische Abstraktion vermittelt und Ralf Gregor geheimnisvolle Malerei mit surrealistischen Tendenzen zeigt. Lutz Quambusch zeichnet mit der Feder subtile Bilder.

 

Petra Füth arbeitet mit Stoffen und schafft Werke von besonderer Sinnlichkeit. Nicht weniger sinnlich, aber auch plastisch und deutlich in der physischen Ansprache sind Arbeiten von Dieter Ullrich und Peter Kosch, die Assemblagen und Collagen aus den unterschiedlichsten Materialien erschaffen. Von Kosch sind aber auch einige kleine Skulpturen zu sehen, mit denen er sich seit langem befasst.

Ein neues Mitglied ist der Fotograf Bernd Gichtbrock, der erzählerische und nachdenklich stimmende Bildwerke präsentiert, deren Themen oftmals aus dem alltäglichen Leben stammen.

 

Die aktuelle Ausstellung verdeutlicht noch einmal, dass die Mitglieder des Wittener Künstlerbundes immer wieder erneut spannende künstlerische Wege gehen, sich mit den aktuellen Strömungen in der Kunst  auseinandersetzen und in ihren Arbeiten auch gesellschaftliche Probleme reflektieren. In seiner Jubiläumsausstellung zeigt der Künstlerbund Werke aus den letzten fünf Jahren und knüpft damit an seine Schau zum   30-jährigen Bestehen im Jahre 2015 im Märkischen Museum Witten an.