Pleased to meet you!

Schenkungen und Sammlungsbestände aus dem Märkischen Museum Witten

 

17. März - 20. Juni 2021 

 

Josef Albers · Helmut Bettenhausen · Alexander Chekmenev · Martin Dammann · Frauke Dannert · Sven Drühl · Helga Elben · Slawomir Elsner · Karl Otto Götz · Peter Herkenrath · Anna Holzhauer · Dirk Hupe · Jürgen Jansen · Michael Jäger · Hans Kaiser · Horst Keining · Rudolf Knubel · Konsortium · Kirsten Krüger · Steffen Lenk · Jürgen Meyer · Karel Niestrath ·  David Rauer · Tanja Rochelmeyer · Gregor Russ · Hans Scheib · Werner Scholz · Max Schulze · Susanne Stähli · Fred Thieler · Fabian Weinecke · Birgit Werres· Maik Wolf

 

Im Sammlungsbereich des Märkischen Museums Witten präsentieren wir eine Auswahl von Schenkungen der letzten Jahre, die an unser Haus von Künstler*innen sowie aus Nachlässen an unser Haus übergeben wurden. Die Schau belegt eine inhaltlich sinnvolle und qualitativ hochwertige Sammlungserweiterung, die auch ohne ein Budget für Sammlungsankäufe erfolgen konnte. Gemeinsam mit Auszügen unseres altbekannten Museumsbestands werden vorrangig Werke von zeitgenössischen Künstler*innen gezeigt.

 

Die Ausstellung will neben der Vielzahl der großzügigen Schenkungen die künstlerisch-stilistischen Schwerpunkte der Museumssammlung hervorheben, die von gegenständlicher Malerei und Skulptur, über Fotografie und abstrahierender Auflösung in eine konkrete künstlerische Formulierung reichen. Die Ausstellung belegt, dass der Bestand des Märkischen Museums weit über den bekannten Sammlungsschwerpunkt des deutschen Informel hinaus geht und eine gezielte Erweiterung durch regionale und überregionale Künstler*innen im zeitgenössischen und aktuellen Kontext verfolgt.

 

In den ersten Räumen des Sammlungsbereiches werden anhand gegenständlicher Kunstwerke Mensch und Landschaft thematisiert, zudem stehen einige Exponate miteinander in erkennbarer erzählerischer Beziehung. Leben und Tod, aber auch weltgesellschaftliches Geschehen wird angedeutet und lädt zum Nachdenken ein. Im Mittelschiff dokumentieren Exponate den Weg von der Gegenständlichkeit in die Abstraktion, die dann in der klaren Formensprache des Konkreten mündet. Metaebenen, Konzentration und Kontemplation stehen hier im Vordergrund, während das hintere Seitenschiff den Stilpluralismus der Bildenden Kunst allgemein wieder aufnimmt. Gegenständlichkeit, surrealistische Bildwelten, Abstraktion und konkrete Kunst finden in den Werken der Künstler*innen die unterschiedlichsten Äußerungen und führen auch zu Vermischungen der verschiedenen Stile untereinander.

 

In der Ausstellung "Pleased to meet you!" sind 39 Schenkungen zu sehen. Von 2010 bis zum heutigen Tage wurden dem Märkischen Museum Witten insgesamt 330 Werke von 55 Künstler*innen von den Künstler*innen selbst, Sammler*innen und durch Nachlässe übergeben.