Foto: SG Koezle, Velbert

Öffentliche Abendführung

Am Donnerstag, 25. Oktober, um 18 Uhr bietet das Museum eine kostenlose Abendführung an.

Einmal im Monat - donnerstags um 18 Uhr - bietet das Märkische Museum Witten eine kostenlose öffentliche Abendführung durch die aktuellen Ausstellungen an.

 

Von Oktober 2018 bis Januar 2019 sind folgende Ausstellungen zu sehen:

"Stefan Winter - Gedicht einer Zelle. Ein Triptychon der Liebe und Ekstase" und

"Frank Michael Zeidler: Einzelgänger und Paare"

 

Die Führungstermine sind:

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 18 Uhr

Donnerstag, 22. November 2018, 18 Uhr

Donnerstag, 20.  Dezember 2018, 18 Uhr

Sonntag, 24.  Januar 2019, 18 Uhr

 

Die Führung dauert ca. 60 Minuten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Zu den Ausstellungen:

Stefan Winter - "Gedicht einer Zelle"

Triptychon der Liebe und Ekstase

Mit fantastischen Klangwelten und lebenden Gemälden, die in der Klang- und Filminstallation aufgeführt werden, dringt Stefan Winter tief in die Welt der jüdisch-christlich-islamischen Kultur ein. Die Installation arbeitet mit der Erzählkraft der Geräusche, musikalischen Versatzstücken aus fünf Jahrhunderten und irreal inszenierten Bildern. Liebe, Ekstase und das Verlangen bis hin zur Vereinigung mit dem Göttlichen verbinden über alle Differenzen hinweg die drei Weltreligionen. Im Zentrum steht die Frau, verkörpert durch die japanische Künstlerin Noriko Kura. „Gedicht einer Zelle“ dringt in die Vergangenheit ein, berührt schmerzlich die Gegenwart und entfaltet eine Vision von der Zukunft.

 

 

Frank Michael Zeidler: Einzelgänger und Paare

Die Einzelausstellung des Malers Frank Michael Zeidler, geboren 1952, beschäftigt sich mit der Gegenüberstellung von Gegensätzlichkeiten. Dabei kann es sich zum einem um Elemente innerhalb einer einzelnen großformatigen Zeichnung handeln, aber auch um die Gegenüberstellung zweier Gemälde. Der Künstler ist fasziniert vom gestalterischen Sinnieren über die vermeintlichen Gegensätze von ‚schwarz und weiß‘, ‚Farblosigkeit gegenüber Farbenpracht‘, ‚puristischer Zeichnung versus Flächengestaltung‘. Zeidler erklärt sein künstlerisches Suchen aus der abendländischen Vorstellung des Grundprinzips  von ‚These und Antithese‘ oder von ‚Gut und Böse‘. Seine Werke sind persönliche Ahnungen, Fragen und Suchen, die in der bildnerischen Einsicht gipfeln, keine Lösungen geben zu können.  

 

Laufzeit der Ausstellungen: 13. Oktober 2018 bis 27. Januar 2019