Friedhelm E. Specht, 20.10.2013

Auch in der dritten Konferenz  wurde viel Zeit mit der „ Rumhackerei“ auf das Kulturforum vergeudet Das ist nicht zielführend.

Schon die Zusammensetzung der Mitglieder für die fünf  Impulsreferate zeugt davon, dass nach wie vor die Begrifflichkeit Kultur gleich Kunst, Kunst gleich Kultur vorherrscht. Vier Mitglieder waren eindeutig dieser Szene zuzurechnen, wobei das Referat von Herrn Asshauer „herzerfrischend“ war. Der erforderliche  Vertreter der Kulturträger Kirchen fehlte, ebenso ein Vertreter der Heimat- und Geschichtsvereine Für die in Witten ansässigen Vertreter von 114 Nationalitäten gab es keinen Impulsreferenten. Es stellt sich vor allen Dingen die Frage, wie weitere jüngere Bürger an diesem Entwicklungsplan beteiligen werden können..

In der Zusammenfassung findet sich der Gedanke der Bezahlung wieder. In einer Gruppe war von einem „bedingungslosen Grundeinkommen“ die Rede. Was ist damit eigentlich gemeint? Das hauptberuflich Kulturaktive von ihren Arbeitgebern angemessen bezahlt werden müssen, ist eigentlich selbstverständlich. Ehrenamtliche sollten zumindest einen Kostenausgleich bekommen (Fahrkosten, andere Sachkosten). Freiberuflich tätige Künstlerinnen und Künstler müssen ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten, das kann keine Gemeinschaftsaufgabe sein oder habe ich etwas falsch verstanden?.

Schon im Vorfeld wurde klar, dass der Begriff „Kulturschaffende" sehr unglücklich gewählt ist. Vielleicht gibt es ja noch einen besseren Ausdruck als „Kulturaktive“.