Die dritte Stolpersteinverlegung war in Herbede; Foto: Jörg Fruck

Vierte Stolpersteinverlegung

Termin merken und dabei sein: Vierte Verlegung von Stolpersteinen ist am 25. November

Das Stadtarchiv und der Arbeitskreis Stolpersteine Witten machen auf die nächste Stolpersteinverlegung am Mittwoch, den 25. November 2015, aufmerksam. Der Künstler Gunter Demnig wird zum vierten Mal Stolpersteine in Witten verlegen. Zum Auftakt der Verlegung von 15 weiteren Stolpersteinen wird Bürgermeisterin Sonja Leidemann um 14 Uhr in Witten-Stockum vor dem Haus Hörder Straße 326 Nachfahren der Familie Rosenthal, alle Stolpersteinakteure und Gunter Demnig, der bisher 50 Stolpersteine in Witten verlegte, begrüßen.

Die vierte Stolperstein-Verlegung erfolgt an fünf verschiedenen Standorten im Stadtgebiet und wird von folgenden Gruppen, Organisationen und Initiativen gestaltet [in alphabetischer Reihenfolge]: Albert-Martmöller-Gymnasium, Cliquentreff Stockum, Deutsch-Israelische Gesellschaft - AG Witten, Evangelische Kirchengemeinde Annen, Evangelischer Kirchenchor Stockum, Freundeskreis der Israelfahrer e. V., Geschichtsverein Annen, Holzkamp-Gesamtschule, SPD Ortsverein Witten-Stockum, Stadt Witten mit einzelnen Fachämtern, Trotz Allem - Soziokulturelles Zentrum Witten, Wabe - Wittener Gesellschaft für Arbeit und Beschäftigungsförderung mbH, Wittener Friedensforum sowie Einzelpersonen.


Ablauf der Verlegung:

1. Station: 14 Uhr, Hörder Straße 326 (Witten-Stockum)
Verlegung von vier Stolpersteinen für die Familie Rosenthal

2. Station: ca. 14:40 Uhr, Kreisstraße 3 (Witten-Annen)
Verlegung von fünf Stolpersteinen für die Familie Stern

3. Station: ca. 15:10 Uhr, Siegfriedstraße Ecke Steinbachstraße (Witten-Annen)
Verlegung von zwei Stolpersteinen für die Eheleute Mühlhaus

4. Station: ca. 15:30 Uhr, Kohlensiepen 117 (Ardey)
Verlegung eines Stolpersteins für Erich Scheer

5. Station: ca. 16 Uhr, Mozartstraße 12 (Witten-Innenstadt)
Verlegung von drei Stolpersteinen für die Familie Rosenbaum-Katz.


Stadtarchiv und Arbeitskreis Stolpersteine bedanken sich

Allen Archiven und den Nachfahren der NS-Opfer, die die Forschung zu den Stolpersteinen und die Erstellung der Inschriften unterstützt haben, gilt der herzliche Dank des Stadtarchivs Witten und des Arbeitskreises Stolpersteine.
Der besondere Dank des Arbeitskreises Stolpersteine Witten gilt den Überlebenden der Shoah, die ihre Berichte, Fotos und Dokumente vor Jahrzehnten dem Stadtarchiv Witten überlassen haben. Diese Zeugnisse waren und sind eine wesentliche Quellengrundlage - für das "Erinnern für die Zukunft" und für Stolpersteine in Witten.