Grafiken aus der eigenen Sammlung des Märkischen Museums Witten

 

29. August 2020 - 17. Januar 2021

 

Das Märkische Museum Witten verfügt über eine Kunstsammlung von über 5.000 Werken. Dazu gehören Grafiken, Gemälde  und Skulpturen. Sammlungsschwerpunkt des Hauses ist die Kunst des deutschen Informell seit den 1950er-Jahren bis in die 1980er-Jahre. Aber auch parallele Kunstentwicklungen in der Zeit nach den Zweiten Weltkrieg sind in der Sammlung vertreten. Dazu gehören unter anderem die konkrete Kunst, Künstlergruppen wie ZERO und der "junge westen" oder auch gegenständliche Malerei wie beispielsweise von Konrad Klapheck. 

 

Das Märkische Museum zeigt in seinen Ausstellung im Sammlungsbereich seit mehreren Jahren unter dem Motto "Sammlung in Bewegung" verschiedene Aspekte der Kunst, die in der Sammlung vertreten sind. So werden die unterschiedlichen Kunstentwicklungen der Nachkriegsmoderne in Deutschland neu beleuchtet und die verschiedenen Sammlungsbestände dem Publikum zugänglich gemacht.

 

Im Rahmen der Ausstellung zum "Günter Drebusch-Preis 2020", einem Kunstpreis der sich an Nachwuchkünstler*innen aus NRW im Bereich Grafik, Zeichnung uns Arbeiten mit/auf Papier richtet, zeigt das Märkische Museum Witetn eine Auswahl an Grafiken aus dem eigenen Bestand.

 

Die Präsentation auf der Empore im Sammlungsbereich des Musuems stellt keine einzelne Kunstströmung oder eine einzelne künstlerische Position vor. Anhand einer repräsentativen Auswahl aus  der Grafiksammlung werden die unterschiedlichen grafischen Techniken vorgestellt. Wie sieht eine Kohlezeichnung aus oder was ist der Unterschied zwischen einer Kaltnadelradierung und einer Aquatinta? Einzelne Werke ganz verschiedener Künstler*innen, aus untersschiedlichen künstlerischen Strömungen zeigen die grafischen Techniken und die vielfältigen Möglichkeiten des künstlerischen Umgangs. Von der Handzeichnung mit Kohle, Bleistift und Rötel, über die verschiedenen drucktechnischen Verfahren (Hochdruck, Tiefdruck, Flach- und Durchdruck) bis hin zu Spezielformen der Grafik wie Collage und Fotografie erhalten die Besucher*innen einen Einblick in dieses große künstlerische Feld.

 

Ein kostenloses Begleitheft stellt die verschiednen grafischen Techniken kurz vor. Und eine Mitmachstation soll große und kleine Besucher*innen zum kreativen Ausprobieren animieren.

 

Die gezeigten Künstler*innen sind: 

Carl Barth, Olaf Bergmann, Bernd Damke, Günter Drebusch, Conrad Felixmüller, Wilhelm Geißler, Karl Otto Götz, Ewerdt Hilgemann, Adolf Hölzel, Käthe Kollwitz, August Macke, Arnulf Rainer, Gerhard Richter, Elisabeth Schmitz, Werner Schriefers, Bernard Schultze, Emil Schumacher, J.J. Stelzer, Fred Thieler und Rudolf Vombek