Die Wissenschaftsgeschichte ist voll von Anekdoten über berühmte oder weniger berühmte Forschende und deren Entdeckungen, obwohl deren Wahrheitsgehalt äußerst fragwürdig ist.
Teilweise trugen Zeitgeist und die Kirche dazu bei Mythen aufzubauen.
In vielen Sachbüchern werden diese dennoch immer wieder aufgegriffen.
Einigen dieser Anekdoten ist der französische Professor für Ideengeschichte auf den Grund gegangen und hat dazu Quellen studiert.
Dabei zeigt sich, dass oft absichtlich oder unabsichtlich die Konzentration auf einen oder eine "Helden/Heldin" erfolgt,
um so in einem günstigeren oder auch ungünstigen Licht zu erscheinen.
Albert Einstein beispielsweise war keineswegs ein schlechter Schüler, sondern er hatte stets gute bis sehr gute Noten.
Auch der Satz des Pythagoras stammt nicht von Pythagoras selbst, sondern wurde in Babylonien aufgestellt.
Auch zu Archimedes, Galileo Galilei, Isaac Newton und Marie Curie gibt es viele falsche oder erfundene Aussagen.
Das etwas andere Buch über Wissenschaftsgeschichte sorgt für Aha-Effekt beim Lesen, bringt viele neue Einsichten und räumt mit Mythen auf!
Das Buch ist in der Bibliothek Witten ausleihbar.
Melanie Duwe, Bibliothek Witten
Houlou-Garcia, Antoine: Die berühmtesten Mythen der Wissenschaft – Reclam-Verlag
ISBN: 978-3-15-011505-3; 25,00 €