Foto der Westdeutsche Sinfonia
(c) Walter Goralski

Westdeutsche Sinfonia

Leitung: Dirk Joeres
Solist: Nikolai Tokarew, Klavier

 

Samuel Barber: Adagio für Streicher op. 11
Frédéric Chopin: Konzert für Klavier und Orchester op. 21
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 7 op. 92

 

Als die Westdeutsche Sinfonia unter Leitung von Dirk Joeres 1991 ihr Debüt im Musikvereinssaal Wien gab, hob die Presse den „glasklaren klassischen Glanz“ des Klangbildes hervor. Inzwischen hat sich das Orchester Konzertsäle wie das Amsterdamer Concertgebouw, die Berliner Philharmonie, das Londoner Barbican und das Kennedy Center Washington erobert. Gleichzeitig ist die Westdeutsche Sinfonia auch zu einer festen Größe im rheinischen Musikleben geworden: sie gastiert regelmäßig in Bonn, Düsseldorf, Köln, bei den Rheinischen Musikfesten und hat eine eigene Konzertreihe im Forum Leverkusen. Seine Gründung 1987 verdankt das Orchester einem originellen Konzept: führende Musiker von zehn nordrhein-westfälischen Orchestern (Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Köln, Mönchengladbach/Krefeld, Münster, Wuppertal) kommen zusammen und prägen die Sinfonia. Ihre erste CD-Einspielung erschien 1989, 1990 reiste die Sinfonia erstmals in die USA. 1991 schrieb das Gramophone Magazine London anlässlich des Critics’ Choice Award: „superbes Orchesterspiel und ausdrucksstarke, durchdachte Interpretationen“.

 

 In Bonn geboren, studierte Dirk Joeres Dirigieren und Klavier in Berlin, Köln und London sowie Komposition in Paris bei Nadia Boulanger, der Grande Dame der musikalischen Moderne. 1972 gewann er den ersten Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb in Vercelli und begann eine sehr erfolgreiche pianistische Tätigkeit. Tourneen führten ihn in zahlreiche europäische Länder und in die USA; Festivals wie die Berliner Festwochen, der Prager Frühling oder das Klavierfestival Ruhr luden ihn wiederholt zu Recitals ein. 1987 wurde er zum Künstlerischen Leiter der Westdeutschen Sinfonia ernannt. Mit diesem Orchester konzertiert er seitdem in den großen Sälen vom Amsterdamer Concertgebouw bis zum Wiener Musikvereinssaal. Nach einem seiner Auftritte schrieben die „Salzburger Nachrichten“: „Joeres gehört zu jenen Dirigenten, die wissen, wie Musik unmittelbar zum „Sprechen“ kommt“.

 

Der 1983 geborene Nikolai Tokarew entstammt einer bekannten Musikerfamilie aus Moskau. Von 1988-2001 absolvierte er seine Ausbildung an der dortigen „Gnessin-Musikschule für besonders begabte Kinder“. Zu seinen ersten Lehrer zählten Ada Traub, Wladimir Tropp und Mikhail Khokhlov. 2003 setzte Tokarew sein Studium am Royal Northern College of Music (RNCM) bei Prof. Dina Parakhina in Manchester fort und schloss dieses 2004 mit der „goldenen Medaille“ ab. Ab Sommer 2006 besuchte er eine Nachdiplomklasse bei Prof. Barbara Szepanska an der Hochschule für Musik in Düsseldorf. Meisterkurse belegte er bei Prof. Rudolf Buchbinder in Zürich. Bereits 1989 trat der als Wunderkind gefeierte 6jährige Nikolai mit Orchester öffentlich auf. Mit 14 Jahren ging er auf seine erste Japan-Tournee, wo mittlerweile 8 CD-Einspielungen entstanden sind.

Termin

Sonntag, 25.03.2018, 19:30 Uhr

Eintrittskarten und Vorverkauf

Eintritt: ab 26,50 € + Geb.
VVK: Saalbaukasse und Online-Ticket-Shop sowie an allen bekannten CTS-VVK-Stellen

Veranstaltungsort

Saalbau Witten
Bergerstraße 25
58452 Witten

Veranstalter

Kulturforum Witten

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