Foto der Nordwestdeutsche Philharmonie
(c) Sandra Kreutzer

Nordwestdeutsche Philharmonie

Leitung: Christoph Prick
Solist: Lionel Jaquerod, Trompete

 

Franz Schubert: Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200
Joseph Haydn: Trompetenkonzert Es-Dur Hob. VIIe
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67

 

Regional verankert und international gefragt: Mit jährlich rund 130 Konzerten in Deutschland und Europa nimmt die Nordwestdeutsche Philharmonie mit Sitz in Herford als eines von drei Landesorchestern eine besondere Stellung im nordrhein-westfälischen Musikleben ein. Unter der Leitung ihres derzeitigen Chefdirigenten Yves Abel profiliert sie sich aber auch weltweit als kultureller Botschafter der Region, in der sie seit mehr als sechs Jahrzehnten zu Hause ist. 1950 als Städtebundorchester mit dem Auftrag gegründet, die Musiklandschaft in der Region Ostwestfalen-Lippe zum Blühen zu bringen, spielen die 78 Musikerinnen und Musiker inzwischen nicht nur in Konzertsälen zwischen Minden und Paderborn, Gütersloh und Detmold, sondern treten darüber hinaus bei Gastspielreisen in berühmten Häusern wie dem Concertgebouw in Amsterdam, der Tonhalle Zürich und dem Großen Festspielhaus in Salzburg auf. Neben Dänemark, Österreich, Holland, Italien, Frankreich, Spanien und Polen sorgte das Orchester mehrfach auch in Japan und den USA schon für ausverkaufte Konzertsäle. So hat sich das Orchester seit seiner Gründung vor 65 Jahren eine hervorragende Reputation in der Fachwelt und beim Publikum erarbeitet und braucht den Vergleich mit Klangkörpern aus deutschen Metropolen nicht zu scheuen. Besonders die Jahre unter der künstlerischen Leitung des lettischen Dirigenten Andris Nelsons gaben dem Orchester neue und vielfältige Impulse. Einen großen Stellenwert misst die Nordwestdeutsche Philharmonie, die seit dem Jahr 2002 auch eine eigene Stiftung besitzt, ihrem schul- und konzertpädagogischen Programm für die Konzertbesucher von morgen bei. Mit ihren Konzerten für Kinder und Jugendliche, den Besuchen der Musiker in den Schulen und dem Angebot an Klassen, an den Proben teilzunehmen, gelingt es ihr, jährlich rund 15.000 junge Hörer an klassische Musik heranzuführen.

 

Der in Hamburg geborene Dirigent Christof Prick studierte an der Hochschule für Musik und Theater seiner Heimatstadt und wurde 1974, nach einer kurzen intensiven Anfängerzeit, als Deutschlands damals jüngster Generalmusikdirektor an das Saarländische Staatstheater Saarbrücken berufen. In gleicher Position war er auch von 1977 bis 1986 für das Badische Staatstheater in Karlsruhe und die dortige Badische Staatskapelle verantwortlich, ebenso wie ab 1993 für die Staatsoper Hannover und zuletzt bis 2011 für das Staatstheater und die Bayrische Staatsphilharmonie in Nürnberg. Christof Prick dirigierte regelmäßig an der Wiener Staatsoper, als Staatskapellmeister der Deutschen Oper Berlin, an der Hamburgischen Staatsoper und leitete als ständiger Gastdirigent für fünfzehn Jahre zahlreiche Abende und eine jährliche Neueinstudierung an der Sächsischen Staatsoper in Dresden. In den USA stand Christof Prick dem Los Angeles Chamber Orchestra und später ab 2001 für zehn Jahre dem Charlotte Symphony Orchestra als Music Director vor und war zudem regelmässiger Gast am Pult der Metropolitan Opera in New York. Für einen langen Zeitraum leitete Christof Prick Arbeitsphasen, Konzerte und Reisen des deutschen Bundesjugendorchesters als dessen ständiger Dirigent und wurde zudem im Jahr 2001 von der Hochschule für Musik und Theater als ordentlicher Professor für das Hauptfach und die Meisterklasse Dirigieren seiner Heimatstadt Hamburg berufen. Darüber hinaus ist er auch weiterhin als Dirigent sinfonischer Musik auf den Konzertpodien Europas und den USA, sowie z.B. an der Staatsoper Hamburg, der Volksoper Wien und andernorts als Operndirigent unterwegs. In der Saison 2016/2017 übernahm Christof Prick als Chefdirigent die künstlerische Leitung des Beethoven Orchesters Bonn.

Lionel Jaquerods jüngste Erfolge als Trompeter sind der Gewinn des 1. Preises beim 10. Internationalen Wettbewerb in Jeju 2015 (Südkorea) und des Sonderpreises für zeitgenössische Musik beim 11.

Internationalen Aeolus Bläserwettbewerb in Düsseldorf 2016. 2016 spielte er unter anderem Incantation, Thrène et Danse von Alfred Desenclos mit den Duisburger Philharmonikern und das Konzert in E-Dur von Johann Nepomuk Hummel mit dem Philharmonischen Orchester Hagen.

Termin

Dienstag, 16.01.2018, 19:30 Uhr

Eintrittskarten und Vorverkauf

Eintritt: ab 26,50 € + Geb.
VVK: Saalbaukasse und Online-Ticket-Shop sowie an allen bekannten CTS-VVK-Stellen

Veranstaltungsort

Saalbau Witten
Bergerstraße 25
58452 Witten

Veranstalter

Kulturforum Witten

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