Foto von Atvars Laktisgala
Atvars Laktisgala (c) Aigars Prūsis

Liepaja Symphonic Orchestra

Leitung: Atvars Lakstigala
Solisten: Dalia Kuznecovaite, Violine


Robert Schumann: Genoveva-Ouvertüre f-Moll op. 81
Antonín Dvorák: Violinkonzert a-Moll op. 53
Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 5 d-Moll op. 107 „Reformationssymphonie“

 

Liepãja (Libau) ist eine Hafenstadt an der Ostsee im Westen Lettlands. Mit etwa 78.000 Einwohnern ist sie die drittgrößte Stadt Lettlands.

 

Das Liepãja Symphonic Orchestra/Libauer Symphonieorchester wurde 1881 gegründet und gehört damit zu den ältesten Orchestern in den baltischen Staaten. Nach dem zweiten Weltkrieg erfolgte die Neugründung; das Orchester wurde zunächst der lokalen Musikschule zugeordnet, deren Direktor Valdis Vikmanis bis 1987 auch der Chefdirigent des Ensembles war. Valdis Vikmanis rief die Liepãjas vasara Konzerte ins Leben und knüpfte damit an die Tradition der Gründerjahre an, in den Sommermonaten renommierte Musiker aus Deutschland und Polen nach Liepãja einzuladen. Neben dem Liepãjas vasara Festival mit seinen Open-Air-Konzerten an der See findet im Monat März jährlich das Piano Stars Festival statt. Dieses Festival wurde 1993 gegründet und gehört heute zu den bekanntesten Klavier-Festivals in den baltischen Ländern. Das seit 1986 professionell geführte Orchester hat für seine Aufnahmen mehrmals den „Latvian Recordings Awards of the Year“ erhalten (2000, 2001, 2004, 2006, 2008) und bekam 2006 aufgrund seiner Verdienste den höchsten nationalen Musikpreis, den „The Great Musik Award“, zugesprochen. 2010 wurde das Liepãja Symphonic Orchestra zum lettischen Nationalorchester ernannt.

 

Atvars Lakstigala begann seine Laufbahn als Chefdirigent des Liepãja Symphony Orchestra im Januar  2010 mit einem furiosen Auftritt. Er studierte an der Lettischen Jazeps-Vitols-Musikakademie in Riga und machte seinen Abschluss in den Fächern Horn und Dirigieren. Von 2009 bis 2011 setzte er seine Studien an der Berliner Universität der Künste bei Prof. Lutz Köhler fort. Meisterkurse u.a. bei Leonid Grin, Neeme Jarvi, Paavo Jarvi und Heinrich Schiff gaben ihm wichtige künstlerische Impulse. Als Hornist war Atvars  Lakstigala von 1997 bis 2010 Mitglied bei verschiedenen lettischen und ausländischen Orchestern und trat auch als Solist und als Kammermusiker auf. Von 2001 bis 2010 war er stellvertretender Solo-Hornist an der Lettischen Nationaloper.

 

Dalia Kuznecovaite wurde 1988 in Vilnius/Litauen geboren und begann im Alter von vier Jahren mit dem Geigenspiel. Bis 2007 wurde sie an der Nationalen M. K. Ciurlonis Kunstschule ihrer Heimatstadt unterrichtet. Parallel dazu studierte sie von 2004 bis 2007 als Jungstudentin an der Hochschule für Musik  Köln bei Prof. Zakhar Bron, bei dem auch die international erfolgreichen Geiger Vadim Repin, Daniel Hope und David Garrett studiert haben. Danach wechselte Dalia Kuznecovaite an die Hochschule für Musik und Theater Rostock in die Klasse von Prof. Petru Munteanu. Ihr Diplomstudium beendete sie dort im Februar 2012. Von September 2012 an absolvierte sie ein Aufbaustudium am Conservatoire National Supérieur de Musique Paris in der Klasse von Prof. Boris Garlitsky, das sie im Jahr 2014 mit Auszeichnung abschloss.

 

Termin

Mittwoch, 18.10.2017, 19:30 Uhr

Eintrittskarten und Vorverkauf

Eintritt: ab 26,50 € + Geb.
VVK: Saalbaukasse und Online-Ticket-Shop sowie an allen bekannten CTS-VVK-Stellen

Veranstaltungsort

Saalbau Witten
Bergerstraße 25
58452 Witten

Veranstalter

Kulturforum Witten

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