Eine Ruhrpott-Lesung

Martin Becker liest am Dienstag, 29. Mai, um 19 Uhr aus seinem Roman "Marschmusik"

 

Am Dienstag, 29. Mai 2018, um 19 Uhr kommt Martin Becker mit seinem neuen Ruhrpott-Roman "Marschmusik" in die Husemannstraße 12.

 

 

Martin Becker erzählt  in seinem autobiographischen Roman vom Aufwachsen in einer Arbeiterfamilie am Rande des Ruhrgebiets. Vom Außenseitertum der kleinen Leute, vom Verschwinden einer Welt, aber auch von Momenten großen Glücks: In den frühen Sechzigern lernen sich die Eltern des jungen Mannes kennen: Sie ist Näherin, er ist Kohlenhauer. Viele Jahrzehnte später will der erwachsene Sohn endlich Licht ins Dunkel der eigenen Familiengeschichte bringen: Wie hat die Familie gelebt inmitten von Zechentürmen, Taubenschlägen und Schrebergärten? Und was ist eigentlich noch übrig vom bescheidenen Reihenhaus, das dem erwachsenen Sohn doch früher vorkam wie ein Palast? Wie lange wird seine Mutter noch rauchend im Sessel sitzen und sich an den verstorbenen Vater erinnern? Und was bleibt, wenn es das alles wirklich bald nicht mehr gibt? »Marschmusik« ist eine Geschichte vom Erwachsenwerden, ein Buch über die magische Welt des Kohlebergbaus und über die verführerische Kraft der Finsternis unter Tage – allem Verschwinden zum Trotz immer wieder erzählt mit Leichtigkeit und Witz. (Luchterhand-Verlag)

 

 

Die Lesung mit Martin Becker findet um 19 Uhr im Lesecafé der Bibliothek statt.

 

Eintrittspreis: 5,- €  (Vorverkauf in der Bibliothek)

 

Die Veranstaltungen ist Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung "Vom Auf- und Stieg" im Märkischen Museum Witten..