Wittener Weltflüchtlingstag 2018; Foto: Felix Kleymann

Wittener Weltflüchtlingstag 2018

Bilder brauchen keine Sprache

Flucht ist eine Reaktion auf Gefahren, existentielle Bedrohungen oder als unzumutbar empfundene Situationen. Meist ist die Flucht ein plötzliches und eiliges, manchmal auch heimliches Verlassen eines Aufenthaltsorts oder Landes. Die eilige Bewegung weg von der Bedrohung ist oft ziellos und ungeordnet, eine Flucht kann aber auch das gezielte Aufsuchen eines Zufluchtsorts sein. Den Begriff „Flüchtling“ kennt jeder, aber was dahinter steckt wissen die wenigsten. Wie sieht eine Flucht eigentlich aus? Wie kann man sich eine solche Situation vorstellen? Wie waren vorherige Fluchtsituationen gekennzeichnet? Zum Weltflüchtlingstag ermöglichen wir einen Blick auf Fluchtsituationen der letzten 70 Jahre und möchten Wittenerinnen und Wittener für die Themengebiete „Flucht“ und „Migration“ sensibilisieren.

In Kooperation mit Amnesty International, Caritas in Witten, der BKC-Gemeinde e.V., dem Kommunalen Integrationszentrum, der Partnerschaft für Demokratie leben, der VHS Witten/Herdecke, der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, der Flüchtlingshilfe Help-Kiosk e.V., dem Einrichtungshaus Ostermann, Samo.Fa, der evangelischen Erwachsenenbildung Ennepe-Ruhr, der Stabstelle für Integration der Stadt Witten und dem Wittener Lernimpuls organisierten Frau Svenja Jeschak (Diakonie Mark-Ruhr) und Sebastian Schopp (DRK-Integrationsagentur) eine große Fotoausstellung für die Öffentlichkeit.

Wann: 20.06.2018 von 13:00 - 18:00 Uhr
Wo: Berliner Platz und Berliner Straße Witten

Etwa 120 Fotos werden ausgestellt. Bestandteil dieser  einmaligen Großausstellung ist unter anderem Felix Kleymann mit seinem Projekt „Escaping Death“. Aber auch Amnesty International, die Tamil Youth Organization, die Künstlerin Monique Castagne und die Universität Bamberg um Frau Dr. Georgina Banita stellen ihre Arbeit den Wittener Bürgerinnen und Bürgern frei zur Verfügung. Des Weiteren wird die in diesem Jahr konzipierte Ausstellung „Mein WEGZEICHEN“ aufgrund des großen Interesses erneut in ausgewählten Teilen der Öffentlichkeit präsentiert. Dabei handelt es sich um ein Projekt des Wittener Stadtarchivs und der DRK-Integrationsagentur, realisiert durch Herrn Nils Sieper (FSJ Stadtarchiv) und Frau Carlotta Drees (studentisches Praktikum bei der Integrationsagentur des Deutschen Roten Kreuzes KV Witten).

Gefördert wird die Ausstellung durch das Programm des Landes Nordrhein-Westfalen „KOMM-AN NRW“ zur Förderung der Integration von Flüchtlingen in den Kommunen und zur Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe und durch die Stadtsparkasse Witten.

Pressemeldung der DRK Integrationsagentur vom 07.06.2018


Foto: Felix Kleymann