Die 1885 eingeweihte und am 9. November 1938 zerstörte Wittener Synagoge (rechts) neben dem Ruhr-Gymnasium im Jahr 1911. Foto: Ernst Roepke / Repro: J. Fruck, Fotosammlung Stadtarchiv

Podiumsdiskussion im Stadtarchiv

„Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“ (Bertolt Brecht) – Podiumsdiskussion zum Thema Antisemitismus in Deutschland und seine Auswirkungen auf jüdisches Gemeindeleben in Nordrhein-Westfalen.

Es diskutieren Alexander Drehmann, Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen und Hagay Feldheim, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Hagen. Weitere Gäste sind angefragt. Moderation: Lasse Wichert

 

Wann: Mittwoch, 21. März 2018, ab 19:30 Uhr
Wo: Stadtarchiv Witten, Bergerstraße 25, 58452 Witten
Eintritt frei

 

2018 jähren sich zum 80. Mal die nationalsozialistischen Novemberpogrome. Auch Wittener Jüdinnen und Juden waren von den gewaltsamen Ausschreitungen im November 1938 betroffen und die 1885 eingeweihte Wittener Synagoge wurde niedergebrannt. Aus Anlass dieses traurigen Jahrestags plant das soziokulturelle Zentrum „Trotz Allem“ in Kooperation mit dem Stadtarchiv Witten und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Witten eine Veranstaltungsreihe zu den Themen Antisemitismus und Erinnerungskultur. Gefördert wird die Reihe aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben“ für das Jugendforum des Jugendrings Witten und vom Wittener Ortsverband Bündnis 90 / Die Grünen.

 

Der erste Teil der Reihe, der vier Veranstaltungen im Zeitraum von März bis Juni 2018 umfasst, wird aktuelle Erscheinungsformen des Antisemitismus thematisieren. In der Auftaktveranstaltung im Stadtarchiv Witten soll ein Einblick in die heutige Situation jüdischer Gemeinden in Deutschland gegeben und Fragen zum Umgang mit antisemitischen Übergriffen diskutiert werden.

 


Bildnachweis: Die 1885 eingeweihte und am 9. November 1938 zerstörte Wittener Synagoge (rechts) neben dem Ruhr-Gymnasium im Jahr 1911. Foto: Ernst Roepke / Repro: J. Fruck, Fotosammlung Stadtarchiv