Mein Wegzeichen; Bildnachweis: Martin Steffen

MEIN WEGZEICHEN

15 Wege, 15 Geschichten, 15 Gesichter ... Expedition in das Herz Wittens

Menschen aus mehr als 130 verschiedenen Nationen leben in der größten Stadt des Ennepe-Ruhr-Kreises. Viele von ihnen teilen die Erfahrung des Ankommens in Deutschland. Die Ausstellung „Mein WEGZEICHEN“ schafft eine Begegnungsmöglichkeit für Nachbarn, Freundinnen und Freunde, Verwandte und Wegbegleiter, die mehr über individuelle Gründe des Weggehens wissen wollen und verschiedene Geschichten des Ankommens hören und sehen möchten.


Die Wegzeichen: ein Fußball, ein Foto, ein Brief, ein Paar Socken ... – alltägliche Gegenstände bekommen im Rückblick eine besondere Bedeutung. Es sind Zeichen, die für individuelle Wege stehen und einzigartige Migrationsgeschichte erzählen. Ergänzt wird die Ausstellung durch Bilder des Bochumer Fotografen Martin Steffen, der die Objektgeberinnen und -geber porträtiert hat. Im Vordergrund des Projekts steht eine bewusste Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Diversität.


Gefördert wird das Projekt durch das Programm des Landes Nordrhein-Westfalen „KOMM-AN NRW“ und durch das Kommunale Integrationszentrum in Schwelm. Carlotta Drees und Nils Sieper realisierten die Ausstellung im Rahmen eines Praktikums beim DRK Witten und innerhalb eines „FSJ Kultur“ im Stadtarchiv Witten. Unser Dank gilt allen, die dieses Projekt durch ehrenamtliches Engagement ermöglichten, und denen, die uns ihre Geschichten und Wegzeichen anvertraut haben.


Veranstalter: Stadtarchiv Witten und Integrationsagentur des Deutschen Roten Kreuzes in Witten

Wann: Sonntag, 25. Februar 2018, von 15 - 19 Uhr
Wo: Haus Witten, Ruhrstraße 86, 58452 Witten
Eintritt frei

 

Bildnachweis: Martin Steffen