Erster Verlegeort an der Brunebecker Straße 53 - Vier Stolpersteine für die Familie Neugarten. Foto: Jörg Fruck

Elf neue Stolpersteine

Um an Opfer der Nationalsozialisten zu erinnern hat der Künstler Gunter Demnig am Montag (22.5.) wieder elf Stolpersteine verlegt.

Damit sind es insgesamt schon 90. Demnig hat vor rund drei Jahren mit der Verlegung von Stolpersteinen in Witten begonnen.

Bürgermeisterin Sonja Leidemann begrüßte am ersten Verlegeort in der Brunebecker Straße 53 in Witten-Rüdinghausen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, die der Einladung des Arbeitskreises „Stolpersteine in Witten“ und dem Stadtarchiv Witten gefolgt waren. Dort erinnern jetzt vier Stolpersteine an die Familie Neugarten. Weitere Stolpersteine verlegte Demnig im Wullen 75 (Christopherus-Hof) in Witten-Annen für Ludwig Fels und in der Steinstraße 12 in Witten-Mitte für Erich Reising.  In der Körnerstraße 34 erinnern vier Stolpersteine an die Familie Rosenbaum.


„Vergeben kann man viel – vergessen kann man das nicht“

Die beiden letzten Stolpersteine wurden in der Berliner Straße 28 für David und Rosalie Wilzig verlegt. Die Leiterin des Stadtarchivs, Dr. Martina Kliner-Fruck, sprach zu dem Thema „Vergeben kann man viel – vergessen kann man das nicht“. Zum Schluss trafen sich alle noch im Märkischen Museum, wo Gunter Demnig einen Vortag über das Projekt „Stolpersteine – Spuren und Wege“ hielt.


Quelle: Presseinformation der Stadt Witten vom  23.05.2017 (hs)

Bild: Erster Verlegeort an der Brunebecker Straße 53 - Vier Stolpersteine für die Familie Neugarten.

Foto: Jörg Fruck