PH-Wertmessung an Archivgut

„Damit Kulturgut nicht versauert“

Stadtarchiv Witten erhält erneut Förderzusage im landesweiten Projekt LISE

Das Team des Stadtarchivs ist erfreut, zum sechsten Mal gemeinsam mit weiteren 72 nichtstaatlichen Archiven (hauptsächlich Kommunalarchiven) an der Landesinitiative Substanzerhalt (LISE) teilnehmen zu dürfen. In Zusammenarbeit mit dem LISE-Team des LWL-Archivamts für Westfalen in Münster wird in der zweiten Jahreshälfte ausgewähltes Archivgut aus Witten zur Blockentsäuerung und Einzelblattentsäuerung auf die Wege nach Leipzig und Brauweiler gebracht.

 

Finanziert wird das Projekt auf der Basis eines Verteilerschlüssels mit sechzig Prozent Landesmitteln des Landes NRW. „Wie in jedem Jahr werden wir versuchen, zunächst die viel genutzten standesamtlichen Unterlagen, die wir Anfang des Jahres übernehmen müssen, Ende August in das Anti-Aging-Programm zu verschicken“, kündigt die Diplom-Archivarin Ana Muro an. Welche Unterlagen aufgrund der Konservierungsmaßnahmen vorübergehend nicht genutzt werden können, wird das Stadtarchiv rechtzeitig auf seiner Homepage und über Pressemeldungen mitteilen.

 

Dr. Martina Kliner-Fruck dankt dem LWL-Archivamt für Westfalen für die erneut zugesagte fachkompetente Projektleitung mit Qualitätskontrolle und freut sich, dass 2018 das Landesprojekt in NRW fortgeführt werden wird, um möglichst viele Archive für den Bestandserhalt zu sensibilisieren. „Vielleicht dürfen wir dann wieder dabei sein“, hofft die Leiterin des Stadtarchivs Witten.

 

Foto: Gabriele Rothkegel, LWL-Archivamt für Westfalen